IBM-Haus

Charlottenburg,
Ernst-Reuter-Platz 2.

Dia-Serie IBM-Haus Das IBM-Haus (Internationale Büromaschinen GmbH) wurde 1960/61 von Rolf Gutbrod (1910-1999) gebaut (geschätzte Kosten 6,5 Mio. DM). Das Rechenzentrum galt in jener Zeit als architektonisch erstrangige Leistung, z. B. wegen der dynamischen Wirkung der Fassade, dem gewählten Material und der Gestaltung des Eingangs. Der neungeschossige, relativ breite Stahlbetonskelettbau wird durch große Bürofenster mit weißer, nach außen gewölbter Alumail-Verblendung charakterisiert. Im Erdgeschoss erstreckt sich links ein halbschossiger Vorbau. Darüber stützen Säulen das erste Stockwerk ab. Die etwa vier Meter breite Treppe vor dem erhöhten Eingang (Drehtür) steht mehrere Meter hervor. Das Gebäude ist am Ernst-Reuter-Platz durch ein zweigeschossiges Quergebäude mit dem benachbarten Hochhaus (Ernst-Reuter-Platz 3-5) verbunden. Auf der Rückseite in der Schillerstraße sind dem Gebäude zweigeschossige Auto-Parkflächen vorgelagert. Das Haus wird von IBM als Bürogebäude genutzt. IBM (325 000 Mitarbeiter) ist der weltweit größte Anbieter im Bereich Informationstechnologie (Hardware, Software und Services) und weltweit führend in e-business-Lösungen. Das I. steht unter Denkmalschutz.

Quellen und weiterführende Literatur:
Literatur[ BuB IX ]

 

© Edition Luisenstadt, 2005    Stand: 3. Jan. 2005
Berliner Bezirkslexikon, Charlottenburg-Wilmersdorf
www.berlingeschichte.de/Lexikon