Kontext: Seghers, AnnaSeghers, Anna (eigtl. Netty), geb. Reiling, verehel. Radványi

Inschrift:

BERLINER GEDENKTAFEL /
Hier lebte von 1928 bis 1933 /
ANNA SEGHERS /
19.11.1900-1.7.1983 /
Schriftstellerin, Trägerin des Kleist-Preises (1928) /
und des Georg-Büchner-Preises (1947) /
1933 wurden ihre Bücher verboten und verbrannt /
Anna Seghers emigrierte über Frankreich und Spanien /
nach Mexiko /
1952 bis 1978 Präsidentin des Schriftstellerverbandes /
der DDR • Hauptwerk: Das siebte Kreuz

Technische Details: weiße Porzellantafel mit blauer Aufschrift ("BERLINER GEDENKTAFEL" weiß) und dem blauen Zepter, Signet der KPM, 60 cm x 43 cm

Standort:
Helmstedter Straße 24
Ortsteil Wilmersdorf
Verkehrsanbindung U 9 bis Güntzelstraße

Einweihung 1.7.1988
Künstler Grafik-Designer Wieland Schütz
Werkstatt KPM
Herausgeber der Tafel BVV Wilmersdorf

Bemerkungen:
A. Seghers starb am 01.06.1983 in Berlin. Sie wohnte zuletzt in der Treptower Volkswohlstraße 81, die seit Mai 1984 den Namen Anna-Seghers-Straße trägt. Dort erinnert ebenfalls eine Gedenktafel an Seghers. Anlaß für die Einweihung der o. g. Tafel war der fünfte Todestag der Schriftstellerin.

Literaturhinweise
Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller, a. a. O.
Voß, Karl: Reiseführer für Literaturfreunde Berlin, a. a. O.
Autorenlexikon deutschsprachiger Literatur des 20. Jahrhunderts... a. a. O.
Richard, Lionel: Deutscher Faschismus und Kultur, a. a. O.
verboten und verbrannt, a. a. O.
Overesch, Manfred/Saal, Friedrich Wilhelm: Die Weimarer Republik, a. a. O.
Overesch, Manfred/Saal, Friedrich Wilhelm: Das III. Reich 1933-1939, a. a. O.
Wer ist's ?, 1955


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