Kontext: Sack, KarlSack, Karl
Wirkungsstätte

Inschrift:

AM REICHSKRIEGSGERICHT /
WIRKTE HIER 1938/39 /
DR. KARL SACK /
ALS WIDERSTANDSKÄMPFER /
AM 9. 4. 1945 ERMORDET /
IM KZ FLOSSENBÜRG

Technische Details: Quadratische Bronzetafel, 43 cm x 43 cm

Standort:
Witzlebenplatz 1/Witzlebenstraße 4-5
Ortsteil Charlottenburg
Verkehrsanbindung U 2 bis Sophie-Charlotte-Straße

Einweihung 18.4.1984

Bemerkungen:
Bei der Einweihung der Gedenktafel war die Witwe Karl Sacks anwesend. Über die Ehrung Karl Sacks durch eine Gedenktafel wurde intensiv diskutiert. Während seiner Amtszeit erfuhr der Strafbestand der Fahnenflucht eine recht weite Auslegung. Zahlreiche Todesurteile wurden aufgrund dessen gefällt.

Literaturhinweise
Die Neue Zeitung vom 10.2.1951
Die Neue Zeitung vom 20.7.1953
Der Tagesspiegel vom 18.4.1984
Volksblatt Berlin vom 19.4.1984
Opposition gegen Hitler und der Staatsstreich vom 20. Juli 1944, a. a. O.
Siegl, Toni: 30 000 Tote mahnen!, a. a. O.
Schönfeld, Martin: Gedenktafeln in West-Berlin, a. a. O.


© Edition Luisenstadt, 1998 - 2003         Stand:        www.berlin-geschichte.de