Kontext: Bergmann, GretelBergmann, Gretel (Margaret), verehel. Lambert

Inschrift:

Gretel-Bergmann-Sporthalle /
benannt nach der /
deutschen Weltklasse-Hochspringerin /
Gretel Bergmann /
geb. am 12. April 1914 in Laupheim /
Mit 1,51 m 1933 in Stuttgart und 1,55 m 1935 in Ulm zählte sie zu /
den besten Hochspringerinnen Deutschlands. Am 27. 6. 1936 /
gelang ihr in Stuttgart mit 1,60 m die Einstellung des Deutschen /
Rekords und der Sprung in die Weltspitze. Dennoch wurde sie /
wegen ihrer jüdischen Herkunft von den Nationalsozialisten /
daran gehindert, an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin /
teilzunehmen. 1937 verließ sie Deutschland für immer.

Technische Details: Blech, 80 cm x 60 cm

Standort:
Rudolstädter Straße 77
Ortsteil Wilmersdorf
Verkehrsanbindung S 45, S 46 bis Hohenzollerndamm, Bus 115, 204 bis S-Bahnhof Hohenzollerndamm

Einweihung 25.8.1995

Bemerkungen:
Anlaß für die Enthüllung war die Eröffnung der Sporthalle, an der u. a. Bezirksbürgermeister Horst Dohm sowie die Söhne Gretel Bergmanns, Glenn und Gary Lambert, teilnahmen.

Literaturhinweise
Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933,...1983, a. a. O.
Dick, Jutta/Marina Sassenberg, a. a. O.
http://www.berlin.de/switch/Land/BAs/Wilmersdorf/09lex/
gedenktafeln/index


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